Was ist textiles Mikroplastik – und warum ist es messbar wichtig?
Beim Herstellen, Tragen und Waschen von Textilien lösen sich kleinste Faserstücke heraus– sogenannte Faserfragmente. Reinigungsprozesse in Kläranlagen halten sie nur unvollständig zurück, sodass sie über das Abwasser in Flüsse, Seen und Meere gelangen, oder als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen.
Wir machen diesen Faseraustrag messbar – damit Sie Materialien objektiv vergleichen, gezielt verbessern und die Umweltwirkung Ihrer Produkte belegen können.
Messen - Verstehen - Reduzieren
Wir begleiten Sie in drei Schritten:
- Messen:
Wir bestimmen den Faseraustrag Ihrer Textilien mit standardisierten Prüfverfahren - Verstehen:
Sie erhalten belastbare Daten zu Menge, Abbaubarkeit und Umweltwirkung. - Reduzieren:
Auf dieser Basis können Sie Ihre Materialien und Ihr Produktportfolio gezielt optimieren.

DIN SPEC 4872
Die DIN SPEC 4872 ist ein standardisiertes Prüfverfahren, das die Umweltbelastung von Textilien beim Waschen umfassend bewertet und klassifiziert. Sie beantwortet drei Fragen: Wie viele Fasern trägt das Textil beim Waschen aus? Wie gut bauen sich diese Fasern im Abwasser ab? Und wie schädlich sind die Rückstände für die Umwelt?
Als Ergebnis erhalten Sie einen Klassifizierungscode, der Faseraustrag, biologische Abbaurate und ökotoxikologisches Potenzial Ihres Produkts abbildet – eine belastbare Grundlage für Produktentwicklung und -kommunikation.
DIN SPEC 4872 HERUNTERLADEN
DIN SPEC 4872 auf den Punkt gebracht
Unser Webcast stellt Ihnen unseren ganzheitlichen Ansatz zur Bestimmung der Faserfreisetzung beim Waschen, der Biodegradation und Ökotoxizität vor.

Diese Prüfungen führen wir für Sie durch
Ihre Vorteile
- Objektive, standardisierte Messung von Faseraustrag, Abbaubarkeit und Ökotoxizität
- Unabhängige Bewertung und Vergleich Ihrer Produkte
- Belastbare Daten für gezielte Produktentwicklung und Portfolio-Optimierung
- Überprüfung definierter Umweltaspekte Ihres Produktes für Ihre Kommunikation und regulatorische Anforderungen
Unsere Testmethoden
Wir bestimmen, wie viele Fasern sich aus textilen Flächen lösen und wie hoch der Fasergehalt in Prozess- und Abwässern ist:
- Dynamische Bildanalyse (DIA, Hohenstein-Methode):
detektiert freigesetzte Fasern automatisiert nach Menge, Länge und Form - Gravimetrische Messung:
bestimmt den Gesamtabrieb über das Filtergewicht nach UoL/TMC-Methode, AATCC TM212 oder DIN EN ISO 4484-1

Diese Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
- Analysen von Textilien und Abwasser (verschiedene Probenarten aus einer Hand)
- Bestimmung der Menge, Art und Form der freigesetzten Fasern durch Hohenstein-Methode DIA
- Objektive Messung der Faserfreisetzung
- Qualitätskontrolle der Abwässer, Optimierungspotenzial bestehender Prozesse und Aufbereitungsschritte
Mit intensiver Forschung treibt Hohenstein textile Nachhaltigkeit voran.

Bei der Betrachtung der Umweltauswirkungen von Textilien führt kein Weg an Mikroplastik vorbei. Seit 2016 steht Hohenstein an der Spitze dieser Forschung, profitieren Sie von unserer aktiven Mitarbeit in Forschung und Normungsgremien.
Ausgezeichnete Forschung zum Thema Mikroplastik
DIN SPEC 19292
Die DIN SPEC 19292 liefert eine schnelle Antwort auf den potenziellen Faseraustrag Ihrer textilen Produkte.
Das Probenwasser nach dem simulierten Waschvorgang wird gefiltert und der Austrag der freigesetzten Faserfragmente optisch bestimmt.
Ihr Vorteil: Sie erkennen kritische Materialien früh und können Alternativen objektiv vergleichen, auf Wunsch direkt am eigenen Standort mit unserem Prüf-Kit.
Prüf-Kit für textilen Mikrofaseraustrag – nach DIN SPEC 19292
Gemeinsam mit Under Armour und James Heal hat Hohenstein ein Prüf-Kit entwickelt, das die Methodik der DIN SPEC 19292 umsetzt. Damit können Textilfirmen entlang der Wertschöpfungskette den Faseraustrag schon während der Produktentwicklung selbst ermitteln und Materialien mit geringem Austrag gezielt auswählen.
Unsere Videoanleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie das Kit einsetzen.







